
So kann es also auch gehen. Rund 200 Menschen haben sich am Samstag auf einem abgezäunten ehemaligen Militärgelände in Aachen versammelt.
Nach Angaben der Polizei wollten sie dort die Halloween-Nacht verbringen. Ein Polizeisprecher bezeichnete das Treffen als Rave. Die Polizei war zwar mit starken Kräften vor Ort und führte Personenkontrollen durch, ließ die Party aber stattfinden.
Kein erhöhtes Gefahrenpotenzial
Ein erhöhtes Gefahrenpotenzial sah sie nach damaliger Einschätzung nicht. Ob der Eigentümer des Geländes Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs stellen würde, war laut Stern zunächst offen. Zuvor hatte der WDR über das Treffen berichtet.
Die Teilnehmer waren nach Polizeiangaben mit rund 150 Fahrzeugen zum sogenannten Camp Hitfeld gekommen. Darunter waren mehrere Autos mit niederländischen und belgischen Kennzeichen. Aachen liegt nahe der Grenze zu beiden Ländern.
Zusammenhang mit Protesten unklar
Für den Samstagnachmittag war in Aachen eine Demonstration angekündigt. Ob der Rave mit den Protesten zusammenhing, war laut Polizei nicht bekannt. Der Sprecher hatte einen möglichen Zusammenhang nicht ausgeschlossen, ebenso wenig, dass sich Teilnehmer den Versammlungen anschließen könnten.
Nach aktuellem Stand sind keine größeren Vorfälle während der Veranstaltung bekannt, auch zwischen Behörden und Ravern scheint es zu keinen Problemen gekommen zu sein.
Foto: Flickr
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