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Bjarki macht den eigenen Körper zum Album: „The Body Works“

Bjarki wird auf seinem neuen Album wortwörtlich körperlich. Am 20. November veröffentlicht der isländische Musiker „The Body Works“. Entstanden ist das Projekt gemeinsam mit seiner Frau, der lettischen Bildhauerin Brenda Jansone. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der menschliche Körper als Motiv, sondern als Material und Medium für Musik. Musikalisch bewegt sich „The Body Works“ gewohnt [...]

Bjarki macht den eigenen Körper zum Album: „The Body Works“

Bjarki wird auf seinem neuen Album wortwörtlich körperlich. Am 20. November veröffentlicht der isländische Musiker „The Body Works“. Entstanden ist das Projekt gemeinsam mit seiner Frau, der lettischen Bildhauerin Brenda Jansone. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der menschliche Körper als Motiv, sondern als Material und Medium für Musik.

Musikalisch bewegt sich „The Body Works“ gewohnt weit abseits klassischer Genregrenzen. Bjarki verbindet unterschiedliche Spielarten elektronischer Clubmusik mit Trap-inspiriertem Tech Funk, wuchtigen Breaks, Acid, Techno, Hi-NRG und Electronic Disco. Dazu kommen Field Recordings, Stimmen, Synthese, elektroakustische Elemente und Musique Concrète. Auch alltägliche Situationen wie Schlafen, Reisen, Kochen, Flirten oder Tanzen werden dabei zu musikalischem Ausgangsmaterial.

Besonders ungewöhnlich ist die Gestaltung des Albums. Jansone fertigt Abformungen von Bjarkis Brust und Rücken an und verwandelt sie in hyperrealistische Silikonskulpturen. Auf deren Oberfläche finden sich tätowierte Track-Informationen, während echtes menschliches Haar den Albumtitel bildet. Die Skulpturen dienen anschließend als Grundlage für das Artwork und spielen bewusst mit der Grenze zwischen menschlichem Körper und Kunstobjekt.

Noch kurioser wird es beim physischen Musikformat: Neben Vinyl und Digital-Release erscheint eine limitierte Anzahl an USB-Sticks in Form von Fingern, die direkt von Bjarkis eigener Hand abgeformt wurden. Jeder einzelne enthält das komplette Album, Bonus-Tracks und zusätzliches Bildmaterial zum Entstehungsprozess.

„The Body Works“ wird damit zu einem Projekt, bei dem Musik nicht nur gehört, sondern im wahrsten Sinne des Wortes in die Hand genommen werden soll.

Das Album ist ab dem 20. November digital, auf Vinyl und auf USB erhältlich.

Tracklist:
A1 Pack your shit
A2 The vibe they had before
A3 lestaslyss
A4 i wanna get to know you
A5 you snooze you loose
B1 Electric Cooking
B2 NO Antibiotics
B3 Another Blow Job
B4 Hydration Fellation
C1 Isn’t it nice [to be somebody] C2 Listen to your people
C3 Bzzzzzz
D1 Love Break
D2 Boys I love you
D3 Two Bodies Are Better Than One
D4 Hello Body

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Der Beitrag Bjarki macht den eigenen Körper zum Album: „The Body Works“ ist auf FAZEmag erschienen.

320 FM / EDITORIAL

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