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Initiative Musik: Bund stützt Festivals mit bis zu 50.000 Euro

Kleine und mittlere Musikfestivals können ab dem 9. Oktober 2026 Fördermittel des Bundes beantragen. Die Initiative Musik startet die vierte Runde des Festivalförderfonds. Pro Festival sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro vorgesehen. Die Antragsfrist endet am 30. Oktober 2026. Der ursprünglich für den 6. Oktober geplante Start wurde wegen technischer Probleme mit dem Antragstool verschoben. [...]

Kleine und mittlere Musikfestivals können ab dem 9. Oktober 2026 Fördermittel des Bundes beantragen.

Die Initiative Musik startet die vierte Runde des Festivalförderfonds. Pro Festival sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro vorgesehen. Die Antragsfrist endet am 30. Oktober 2026. Der ursprünglich für den 6. Oktober geplante Start wurde wegen technischer Probleme mit dem Antragstool verschoben. Die Störung ist laut Initiative inzwischen behoben.

Der Bund übernimmt höchstens 70 Prozent der anerkannten Kosten. Die übrige Finanzierung müssen die Veranstalter selbst oder über andere Geldgeber sicherstellen. Die Förderung soll zudem nur die tatsächlich bestehende Finanzierungslücke schließen.

Festivals, die bereits schwarze Zahlen schreiben, erhalten demnach keine Mittel. Bei der Auswahl gelten feste Quoten: Mindestens 70 Prozent der geförderten Festivals sollen in Landkreisen und Kleinstädten mit bis zu 100.000 Einwohnern stattfinden.

95 Prozent des Budgets sind für Veranstaltungen mit höchstens 15.000 Besuchern vorgesehen. Eine Fachjury bewertet unter anderem das Programm, das kuratorische Konzept, die Nachwuchsförderung, die Einbindung regionaler Strukturen und die Berücksichtigung unterrepräsentierter Gruppen.

Bewerben können sich Festivals, die bereits mindestens einmal stattgefunden haben und mindestens fünf Live-Auftritte bieten. Künstlerische DJ-Sets werden dabei mitgezählt. Die Veranstaltungen dürfen außerdem nicht überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Wer drei Förderungen in Folge erhalten hat, muss eine Runde aussetzen. Bei einer Förderquote ab 50 Prozent müssen die Künstler mindestens entsprechend den Empfehlungen ihrer Berufsverbände bezahlt werden.

Parallel dazu startet die vierte Runde des Programms „Live 500“, das Musikclubs und Veranstalter kleinerer Konzerte unterstützt. Anträge können dafür vom 13. bis zum 27. Oktober 2026 gestellt werden.

Der Festivalförderfonds besteht seit 2023 und war die erste strukturierte Bundesförderung für Festivals aus den Bereichen Popularmusik und Jazz. Wie viel Geld für die aktuelle Förderrunde insgesamt zur Verfügung steht, geht aus den Programmunterlagen nicht hervor.

Mit dem Förderfonds und der Initiative Musik wird auf die wirtschaftlichen Herausforderungen kleinerer Festivals reagiert, insbesondere in strukturschwachen Regionen. Veranstalter nannten zuletzt vor allem gestiegene Produktionskosten und einen rückläufigen Ticketvorverkauf als Probleme.

 

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Quelle: Loop Rituals

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